Neuss wählt inklusiv

Steffen Gremmler
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DIE LINKE setzt sich seit vielen Jahren für eine inklusive Stadt ein. Menschen mit und ohne Behinderung haben das Recht, selbstbestimmt und gleichberechtigt an allen Aspekten des gesellschaftlichen Lebens teilzuhaben. Dieses Recht vollständig zu verwirklichen, ist unser Anliegen. Unser Ziel ist daher auch die vollständige Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in der Stadt Neuss.

 

In Neuss ließen sich in den vergangenen Jahren einige Fortschritte, aber in manchen Bereichen auch Stagnation erkennen. DIE LINKE hat in der vergangenen Ratsperiode maßgeblich dazu beigetragen, die Inklusion voranzutreiben. Unser Antrag zur Einführung der Leichten Sprache in der Verwaltung führte zu einem Beschluss, der die Stadt verpflichtet hat, künftig alle wichtigen Dokumente auch in Leichter Sprache zur Verfügung zu stellen.

 

Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einer umfassenden politischen Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung. Bei konsequenter Umsetzung des Beschlusses soll es zukünftig neben dem unverständlichen „Behördendeutsch“ auch leicht verständliche Texte und Erläuterungen geben.

Noch immer werden Debatten über den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen von Teilen des Rates blockiert oder entscheidend verlangsamt. DIE LINKE setzt sich für den schnellstmöglichen Ausbau der Barrierefreiheit im ÖPNV ein.

 

DIE LINKE setzt auf die Selbstbestimmung und Wahlfreiheit von Menschen mit und ohne Behinderung. Dies gilt auch besonders für die wesentlichen Fragen des Lebens: Wo und wie will ich wohnen? In welche Kita soll mein Kind gehen? Welcher Arbeit möchte ich nachgehen?

 

Für eine gelungene Inklusion fordert DIE LINKE:

 

 

  • Barrierefreien und preisgünstigen Wohnraum in unterschiedlichen, bedarfsorientierten Wohnformen.
  • Vollständige Barrierefreiheit in allen öffentlichen Gebäuden, sowie auf öffentlichen Plätzen und im ÖPNV bis spätestens 2025.
  • Barrierefreie Quartiere mit guter Nahversorgung, einem Anschluss an den Öffentlichen Nahverkehr und kurzen Wegen.
  • Barrierefreie und gut bezahlte Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung, an denen die notwendigen Hilfsmittel oder Assistenzen zur Verfügung gestellt werden.
  • eine inklusive Aufteilung des öffentlichen Raumes, die allen Menschen ermöglicht, sich ungefährdet fortzubewegen (z.B. unterbrechungsfreie Blindenleitschienen, breite Bürgersteige).
  • Ausreichend Pflegeplätze in den unterschiedlichen Formen und für alle Altersgruppen in Neuss – keine Aufteilung des Neusser Pflegebedarfes auf den Rhein-Kreis.
  • Gelebte Inklusion in den Kindertagesstätten und Schulen: ausreichend finanziert und mit den notwendigen Personalressourcen versehen.
  • Uneingeschränkte Zugänglichkeit zu allen Kultur-, Freizeit- und Sportveranstaltungen für alle Menschen.
  • Leichte Sprache in der gesamten öffentlichen Kommunikation, insbesondere bei Antragsformularen und Erläuterungen.
  • eine inklusive Stadtplanung und ein Bauwesen, das von vorneherein vollständig barrierefrei denkt und keine „Sonderstandards“ für behinderte und nicht-behinderte Menschen entwickelt.
  • Städtische Hilfen bei der Beantragung von Fördermitteln zum barrierefreien Ausbau der eigenen Wohnung.
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